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Perfektionismus. Fluch oder Segen?

Es gibt aufwändige Blogbeiträge die mehr Zeit in Anspruch nehmen und welche die weniger lang dauern. Für diesen hier, habe ich über zwei Jahre gebraucht. Nicht etwa weil jetzt ein sehr aufwändiges DIY folgt, sondern aus ganz persönlichen Gründen. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber schreiben soll oder ob ich einfach so weiter mache, als wäre ich nie weg gewesen. Aber ich finde es richtig, auch über solche Dinge zu schreiben. Deswegen möchte ich heute ein paar Worte zu einem Thema schreiben, mit dem ich mich die letzten 2 Jahre auseinandersetzen musste – Perfektionismus!

Perfektionismus-Fluch-oder-Segen

Was mich jetzt über 2 Jahre davon abhielt einen neuen Blogbeitrag zu schreiben war der Hang zum Perfektionismus, der bei mir im Laufe der Zeit überhand genommen hat. Ein Thema welches dem Ein oder Anderen unter euch sicher nicht fremd ist, da wir in einer Zeit leben, in welcher der Leistungsdruck mittlerweile schon im Kindesalter beginnt.

Bei mir äussert sich der Perfektionismus hauptsächlich in den Bereichen Arbeit und Kreativität.
Egal ob Fotografie, Ideenfindung, Grafikdesign, Basteln, Texte schreiben usw. mein innerer Kritiker war dauerhaft anwesend und wurde stetig lauter.

Mit der Zeit wurde ich immer unzufriedener mit meiner Arbeit und habe Blog-Projekte nur noch vor mich her geschoben. Nichts wurde meinen hohen Ansprüchen gerecht und war in meinen Augen „perfekt“ genug. Irgendwann war ich an dem Punkt angelangt, wo ich meine eigene Leistung nicht mehr realistisch einschätzen konnte. Schon bevor ich die Kamera überhaupt in die Hand genommen hatte, wurde die Motivation von Selbstzweifeln überrannt und langsam kam auch ein Gefühl von Angst dazu, jedes mal wenn ich es wieder probierte.

Ich habe mich selbst so unter Druck gesetzt und alles nur wegen falschen Überzeugungen und negativen Gedanken, die ich mir die Zeit über selber eingetrichtert und antrainiert hatte. Das ständige Vergleichen mit Anderen, und das tägliche Analysieren hat mich frustriert, mir meine Motivation, den Spaß und einen großen Teil meines Selbstwertgefühls geraubt und den entstandenen Raum durch Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühle und Traurigkeit gefüllt. Für Kreativität war da schon lange kein Platz mehr, denn wenn man sich nur an Anderen orientiert und versucht einer selbsterschaffenen Illusion nachzueifern, kann man nicht wirklich kreativ sein.

Perfektionismus-Fluch-oder-Segen
Habe keine Angst vor der Perfektion: du wirst sie nie erreichen.“
– Salvador Dali –

Ich glaube, dass das ein gutes Beispiel dafür ist, was übertriebener Perfektionismus auslösen kann – nämlich Stillstand! Die letzten 2 Jahre hat sich kaum etwas auf meinem Blog bewegt, obwohl meine Gedanken jeden Tag bei neuen Projekten waren, aber auch bei der Angst mir selber nicht gerecht zu werden.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass Perfektionismus nicht zwingend etwas Negatives sein muss. Im Gegenteil, das Streben nach Perfektion kann uns antreiben, voranbringen und motivieren um kontinuierlich in dem besser zu werden was wir gerne machen und gut können.

Aber wie bei fast allem im Leben, macht auch hier „die Dosis das Gift“.

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Ich bin dann mal weg! – Kleine Blogpause…

Noch ein Türchen im Adventskalender und dann ist er schon wieder leer. Wie jedes Jahr, kann ich mich  nur an das Öffnen des ersten und des letzten Türchens erinnern. Wer die ganzen dazwischen geplündert hat, weiß ich nicht? Ich glaube, ich nicht! Oder doch? Wie immer ist die Adventszeit an mir vorbei gerast. Sicher nicht schneller, als die ganzen anderen Monate, aber im Dezember fällt es mir besonders auf.
Ich bin dann mal weg! - Kleine Blogpause...
Ich werde jetzt die Zeit bis zum Neujahr dafür nutzen, um eine kleine Blogpause einzulegen. In meinem Kopf schwirren so viele Dinge herum, die erledigt und realisiert werden wollen, dass ich mir die magischen Tage zum Jahreswechsel genau dafür reserviert habe. Und vor ein paar Tagen kam eine Lieferung von ReBuy mit 48 Büchern. Also wird auch fleißig gelesen und natürlich relaxt. Oh Mann, der Paketlieferant hat mir so Leid getan – 48 Bücher in den 4. Stock. Aber er hat es geschafft, yippie. 🙂 Read more

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