Meine Tipps – Gesund durch Herbst und Winter – Teil 1

Und, seid ihr noch alle fit und gesund, oder hat es euch schon erwischt? Ich bin heilfroh, dass ich die letzten Herbste und Winter immer ohne größere Krankheitsausfälle hinter mich gebracht habe. Kleinere Wehwehchen waren schon dabei, aber nichts, was nicht nach 1-2 Tassen Tee und ein paar Lutschbonbons wieder verschwunden wäre. In diesem Beitrag habe ich euch ein paar Dinge zusammen geschrieben, auf die ich in den kalten Monaten achte um mein Immunsystem so gut es geht zu unterstützen und zu stärken, so dass Krankheitserreger erst gar keine Chance haben. Vorbeugen ist besser als Heilen ist mein Motto. Also, hier ist der Erste Teil (der zweite folgt nächste Woche) meiner Tipps um gesund durch Herbst und Winter zu kommen.
Meine Tipps - Gesund durch Herbst und Winter - Teil 1

Finger weg vom Gesicht

Jeder kennt es! In gewissen Situationen wie z.B. beim Telefonieren oder beim Nachdenken, greift man sich unbewusst ins Gesicht. Forscher haben herausgefunden, dass die spontanen Gesichtsberührungen uns scheinbar dabei helfen kognitive Überforderungen und Stressempfinden zu regulieren. Was ja eigentlich einen super Sache ist, doch im Laufe des Tages berühren wir immer wieder Dinge, die schon unzählige vor uns in den Händen hatten. Geld, Türgriffe und Haltestangen in Bus und Bahn sind da nur eine kleine Auswahl. Bei jeder Berührung heften sich unerwünschte Krankheitserreger an unsere Hände und können über den unbewussten Griff an Augen, Nase und Mund in die Schleimhäute gelangen. Um die Chance zu minimieren, dass es überhaupt so weit kommt sind meine zwei Tipps: Beim nächsten Griff ins Gesicht „versuchen“ sich dessen bewusst zu werden und es anschließend vermeiden. Und Händewaschen natürlich, wo wir dann auch schon beim nächsten Punkt wären.

Händewaschen nicht vergessen

Mehrmals täglich gründliches Händewaschen verringert die Chance, dass Krankheitserreger in den Organismus gelangen und dort ihr Unheil treiben. Wenn die Situation ein Händewaschen gerade nicht möglich macht, ist mein TippHanddesinfektionsmittel*, dieses bekommt man auch in handtaschenfreundlicher Größe zu kaufen.

Schleimhäute immer feucht halten

Gerade in den kalten Monaten, wenn die Heizungen überall auf Hochtouren laufen, kann das zu einem Problem für unsere Schleimhäute werden. Die sehr trockene Heizungsluft entzieht unserer Nasenschleimhaut die Feuchtigkeit und bei zu wenig Flüssigkeitsaufnahme bekommen wir einen trockenen Hals, was zu Atemwegserkrankungen führen kann. Bei einem trockenen Hals liegt die Lösung sehr nahe: trinken, trinken, trinken. Doch wenn man zu denjenigen gehört, die nicht immer eine Flasche griffbereit haben, kann man sich auch mit einem Kaugummi oder Bonbons über die Runden helfen. Gegen eine trockene Nasenschleimhaut ist mein Tipp: Ein Nasenspray*, welches nur aus Salzwasser besteht, oder meine Lieblingsvariante eine Nasensalbe*. Die hilft nicht nur gegen Trockenheit, sondern ist auch sehr wohltuend wenn es schon zu spät ist und die Nase vom häufigen Schnäuzen brennt. Auch der nächste Punkt kann für Abhilfe sorgen.

Frische Luft für Alle!

Auch regelmäßiges Lüften (Stoßlüften) hält die Schleimhäute feucht. Ausserdem hilft Lüften die Viren- und Bakterienkonzentration im Raum zu senken, kann Müdigkeit vertreiben und fördert die Konzentration. Das Immunsystem liebt frische Luft, deshalb sollte man nicht nur regelmässig lüften, sondern auch den Gang nach draußen wagen. Spaziergänge an der frischen, kühlen Luft versorgen den Körper mit Sauerstoff und regen das Immunsystem an. Zudem fördert es die Durchblutung der Schleimhäute und Lunge.

Entgiftungs-Zaubertrank

Wer jetzt auf die Offenbarung eines uralten Geheimrezeptes mit 24 Zutaten gehofft hat, den muss ich leider enttäuschen. Mein Entgiftung-Zaubertrank heißt… „Trommelwirbel bitte“… WASSER! Ich weiß: Langweilig! Aber leichter kann es uns die Natur gar nicht machen. Um die 2 Liter Wasser am Tag trinken und die gesunden Nieren übernehmen den Rest. Hört sich jetzt ziemlich leicht an, aber auch ich weiß wie schwer das sein kann. Was man nicht vergessen darf ist, dass wir auch einen Teil der Menge mit wasserhaltigen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse zu uns nehmen. Also, versucht euer Bestes und trinkt soviel es geht! Euer Körper wird es euch danken und ganz besonders die Haut, Ladys!

Schlaf dich fit

Dieser Punkt fällt mir schon deutlich leichter, als 2 Liter Wasser am Tag zu trinken. Ich merke von Jahr zu Jahr immer wieder, dass ich im Herbst und Winter mehr Schlaf benötige, als in den warmen Monaten. An was das liegt, weiß ich nicht so genau, aber ich vermute, dass es eine Mischung aus Dunkelheit, viel zu kuscheligem Bett und meinem Immunsystem ist, denn das arbeitet in der Nacht auf Hochtouren und hat in den Monaten, wo Krankheitserreger Hochsaison feiern natürlich mehr zu tun. Beim Schlafen werden immunaktive Stoffe ausgeschüttet, die das Abwehrsystem steigern und die Chance erhöhen Infektionen zu bekämpfen. Einen Trick für mehr Schlaf habe ich leider nicht, außer früher ins Bett zu gehen, aber für alle die Probleme beim Einschlafen habe, habe ich einen Tipp: Atemübungen! So wie beim Yoga oder beim Meditieren, bewusstes Ein- und Ausatmen. Atemübungen wirken beruhigend und entspannend und können, nach regelmäßiger Übung, das Einschlafen erleichtern. Also, statt Schäfchen, einfach mal die Länge der Atemzüge zählen.

Stressabbau und Entspannung ist Typ-Sache

Dass Stress die Abwehr schwächt ist ja nichts Neues und das Beste wäre sich in den kalten Monaten einfach nicht mehr stressen zu lassen. Klingt gut, ist aber vollkommen unrealistisch. Allein das Wort Weihnachtsgeschenke wird bei den meisten schon den Stresspegel in die Höhe treiben. Aber Stress ist nicht gleich Stress. Man muss zwischen kurzfristig uns langfristig unterscheiden. Während uns kurzzeitige Stressphasen zu gesteigerter Leistung antreiben, macht uns Dauerstress krank.
So wie nach dem Einatmen das Ausatmen folgt, müssen wir uns nach der Anspannung auch wieder Entspannen. Um leichter in die Entspannung zu finden und Stresshormone wie Adrenalin, Cortisol und Co. abzubauen ist mein Tipp: Bewegung! Welche Form der Bewegung optimale für einen ist , hängt von der Persönlichkeit und den Lebensumständen jedes Einzelnen ab. So kann Yoga, Tai Chi oder Qi Gong für einen rastlosen, ruhesuchenden Menschen genauso entspannend sein, wie Volleyball oder Fussball für einen im Job eher isolierten Menschen, der nach der Arbeit lieber im Team aktiv wird.

Entschleunigung – Einmal Ruheinsel und zurück, bitte!

Dieser Punkt knüpft direkt an den vorigen an. Um auch mitten im alltäglichen Gewusel nicht den Kopf zu verlieren, sollte man sich zwischendurch immer mal wieder kleine Pausen gönnen. Mein Tipp ist: Bewusst kleine Ruheinseln in den Alltag einbauen. Eine Ruheinsel kann etwas ganz Banales sein, wie zum Beispiel Lippenstift nachziehen, einen Schluck trinken oder das Händewaschen nach dem Toilettenbesuch. Wichtig ist ein Kontrast, der einen aus der momentanen Situation rausreißt und uns die Chance gibt die ganzen stressigen Gedanken und To-do-Listen für eine kurzen Moment mal BEWUSST los zu lassen, tief durchzuatmen, sich zu sammeln und uns selber wahrzunehmen. Für jemanden der die meiste Zeit vor dem Computer sitzt kann das ein Moment der Bewegung sein. Und jemand, der beruflich viel mit Menschen zu tun hat, ein Moment nur für sich. Probiert es aus! 😉

Meine Tipps - Gesund durch Herbst und Winter - Teil 1
Ich hoffe ein paar Tipps waren neu für euch und finden in euerem Alltag Verwendung, aber auch die (schon so oft gelesenen) Basics sind wichtig und gehören einfach dazu.

Wie schon erwähnt, gibt es nächste Woche einen zweiten Teil mit noch mehr von meinen persönlichen Tipps „Gesund durch Herbst und Winter“. Bis dahin, bleibt gesund! ♥ Steffi


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Ich bin keine Ärztin, Apothekerin oder Heilpraktikerin und es handelt sich hierbei um meine persönlichen Tipps und Erfahrungen, die Nutzung dieser Informationen erfolgt auf eigene Verantwortung. 
Bei gesundheitlichen Problemen solltet ihr natürlich immer einen Arzt aufsuchen.

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2 Comments

  • Reply Elvira

    Danke für diesen interessanten Beitrag! Ich beuge auch lieber vor und unterstütze mein Immunsystem im Herbst und Winter mit Nahrungsergänzungsmittel. Für Akutes, wie z.B.: Halsweh, kann ich Zink-Kapseln empfehlen und ansonsten nehme ich Acerola ein, das Vitamin-C unterstützt das Immunsystem auch noch einmal zusätzlich. Auf http://www.vitaminexpress.org gibt es ganz viele Infos dazu.
    Mir geht es so wie dir, im Herbst brauche ich einfach mehr Ruhe und mit Yoga kann ich mir einen guten Ausgleich schaffen. 🙂 Bei dem Wetter wäre alles andere zu viel für mich.
    Alles Liebe,
    Elvira

    24. November 2016 at 19:07
  • Reply barfuss.im.november - Meine Tipps - Gesund durch Herbst und Winter - Teil 2 - barfuss.im.november

    […] vorzubeugen, ganz nach dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Den ersten Teil gab es schon letzte Woche und heute habe ich für euch den zweiten Teil meiner Tipps um gesund […]

    13. November 2016 at 23:39
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