Ein schlauer Mensch sagte einmal… #2

Man-kann-niemanden2Upps! Kleine Panne, leider habe ich vorhin den falschen Button erwischt und anstatt den Beitrag zu speichern, habe ich die halbfertige und unkorrigierte Version veröffentlich. Also hier noch einmal der fix fertige und noch mal Korrektur gelesene Beitrag. Viel Spaß!

Heute gibt es wieder eins meiner Lieblingszitate und dieses mal vom französischen Regisseur François Truffaut. Am liebsten würde ich jede Woche ein „Ein schlauer Mensch sagte einmal…“ machen, aber leider ist das nicht immer so leicht mit der Umsetzung. Für manche Projekte bin ich auf die Hilfe einer zweiten Person angewiesen, da ich mich selbst oder Teile von mir leider nicht fotografieren kann. Glaubt mir, das „leider“ kommt vom tiefsten Herzen, da es oft besser wäre für mich und für andere Personen, wenn ich mich einfach selber fotografieren könnte.

Ihr müsst wissen, dass es nicht ganz so einfach ist mal schnell ein Foto von und für die Steffi zu machen und meistens endet es dann damit, dass ich schon nach den ersten paar Bildern schlechte Laune bekomme. Aber was soll ich machen, bevor ich die Kamera in die Hand nehme, habe ich meistens schon ein genaues Bild im Kopf wie es am Schluss aussehen soll, natürlich kennt mein Foto-Partner dieses Bild nicht, da meine telepathischen Fähigkeiten nur schwach ausgeprägt sind 😉 Im Erklären bin ich auch nicht die Beste, da es ja beim Fotografieren um Bilder und nicht um Worte geht. Auf jeden Fall kann ich sehr schnell die Lust verlieren und schlechte Laune macht sie breit bei mir, wenn das Foto nicht gleich so ausschaut wie ich es gern hätte.

Nicht dass ihr jetzt denkt ich wäre eine Finger abbeißende, schlecht gelaunte Zicke mit der man am liebsten nicht zusammen arbeitet, ganz im Gegenteil, ich bin voll und ganz ein Team-Mensch und liebe es mit tollen Menschen zusammen zu arbeiten, nur wenn es um meine Bilder und die Vorstellung in meinem Kopf geht, kann ich eine kleine unausstehliche, genervte Steffi werden. Aber nun zum Zitat!

„Man kann niemanden überholen, in dessen Fußstapfen man tritt.“
-François Truffaut-

Ich mag dieses Zitat, weil es mich immer daran erinnert meinen eigenen Weg zu gehen und mich nicht darin zu verlieren meinen Vorbildern hinterher zu laufen.
Ein Vorbild zu haben kann eine inspirierende und wegweisende Sache sein, eine Motivation und ein Antrieb, aber wenn man jemanden mit all seinen Kräften, auf Biegen und Brechen hinter her eifert, geht das Einzigartige im Menschen verloren. Man wird es immer nur einen Schritt hinter die Person schaffen, in ihrem Schatten stehen und als billige Kopie im Stillstand enden. Wichtig ist es weiter zu laufen, aus dem Schatten zu treten und seine eigene Fußspuren im Sand zu hinterlassen. Also orientiert euch an Anderen und lasst euch inspirieren, aber verpasst nicht rechtzeitig die Abzweigung namens „Individuum“ zu nehmen und euren ganz persönlichen Weg zu gehen.

Alles Liebe,
Steffi

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2 Comments

  • Reply lady1991

    Dann nun eben noch mal unter dem fertigen Beitrag 😉
    Der Spruch stimmt so sehr <3 Ich mag ihn auch.

    3. Juni 2015 at 10:53
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